Women’s Networking Lounge
Ärztin und Karrierefrau – eine (un)mögliche Kombination
Am 20. September 2011 findet im Kölner Neptunbad die erste Women’s Networking Lounge statt. Die Veranstaltung richtet sich an Medizinerinnen aller Fachrichtungen. Die Teilnehmerinnen erhalten in zwei Fachvorträgen praktische Tipps zur Vereinbarkeit von Praxis und Familie.
Darüber hinaus soll vor allem das Networking im Fokus stehen, wie Andrea Jochum, Vorsitzende des Women´s Networking Lounge e. V., betont: „Wir bieten Ärztinnen eine Plattform, auf der sie sich in entspannter Atmosphäre mit Expertinnen verschiedenster Disziplinen austauschen können.“ Unterstützt wird die Women’s Networking Lounge durch die apoBank, die Rechtsanwaltskanzlei AescuLaw sowie den Hartmannbund, dem Verband der Ärzte Deutschlands.
Beruf und Familie unter einen Hut bringen
Angelika Haus, niedergelassene Fachärztin für Psychiatrie und
Neurologie und Vorsitzende des Hartmannbundes Nordrhein, gibt in ihrem
Vortrag einen Einblick in ihren Alltag zwischen Familien- und
Patientenversorgung sowie berufspolitischer Aktivität und erklärt, wie
sie es geschafft hat, ihre individuelle Work-Life-Balance zu finden:
„Ich möchte meinen Kolleginnen Perspektiven aufzeigen, wie sie
erfolgreich als Ärztin tätig sein und gleichzeitig ein erfülltes
Familienleben genießen können – ohne dass die Doppelbelastung
überhandnimmt.“
Im Anschluss informiert Dr. Annette Bäumer, Inhaberin der Kanzlei AescuLaw Rechtsanwälte in Köln, über familienfreundliche Niederlassungs- oder Kooperationsmodelle. „Es gibt viele Möglichkeiten, die die nötige Flexibilität bieten, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Ich denke zum Beispiel an die Teilzulassung oder das Jobsharing, an organisierte Arbeitsteilung im Rahmen einer Berufsausübungsgemeinschaft und an die Möglichkeit, bspw. in einem Krankenhaus oder einem Medizinische Versorgungszentrum gleichzeitig angestellt und niedergelassen zu sein.“ Die Fachanwältin für Medizinrecht erläutert zudem, wie Ärztinnen rechtliche Stolpersteine bei Gesellschaftsverträgen umgehen können und gibt einen Ausblick auf die Gesundheitsreform 2012.
Medizinerinnen auf dem Vormarsch
Medizinerinnen sind weltweit auf dem Vormarsch. Laut
Bundesärztekammer gibt es aktuell bereits rund 140.000 berufstätige
Ärztinnen in Deutschland – Tendenz steigend. Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes sind zwei Drittel der Studienanfänger in den
Bereichen Human-, Zahn- und Veterinärmedizin weiblich. Für Andrea Jochum
und Christine Kroll, Gründerinnen der Women’s Networking Lounge, Grund
genug, eine Veranstaltungsreihe speziell für Medizinerinnen ins Leben zu
rufen. „Die Medizin ist schon lange keine Männerdomäne mehr –
allerdings besteht bei Ärztinnen mitunter noch Nachholbedarf im Hinblick
auf betriebswirtschaftliche und strategische Fragen zur Praxisführung“,
erläutert Andrea Jochum und betont: „Diese Lücke wollen wir in unseren
Veranstaltungen schließen.“ Neben der Wissensvermittlung bildet das
Networking die zweite tragende Säule der Veranstaltungen. Jochum:
„Ärztinnen treffen auf Gleichgesinnte, mit denen sie sich austauschen
und Anregungen für die eigene Praxis gewinnen können. Unser
langfristiges Ziel ist der Aufbau eines bundesweiten
Medizinerinnen-Netzwerkes, als Plattform für Erfahrungs- und
Wissensaustausch.“
Weitere Informationen sowie eine Online-Anmeldung zur Veranstaltung am 20. September 2011 finden interessierte Ärztinnen unter http://www.womensnetworkinglounge.de/termine
(Redaktion)
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Tags:- Köln
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"Danke, emanzipiert sind wir selber!"

Für ihr Abschiedsbuch vom Diktat der Rollenbilder war ihr die mediale Resonanz über alle Medien-Kanäle sicher. Aber hat Kristina Schröder auch einkalkuliert, dass ihr Erstlingswerk eine wahre Fundgrube für die Abrechnung mit der Familienministerin sein würde? Ist das eine gewollte Eigen-Demontage der Bundesfamilienministerin? Pressekommentare.....
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Danke Frau Meuselbach es ist gut Wahrheiten auszusprechen und nun wuensche ich allen Mitstreiterinnen viel Mut und einen langen Atem - Unweiblich und ekelig (ich habe ja sooooooooooooooolche angs
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Ich bin dafür, solche Meldungen nicht mehr zu veröffentlichen, wenn die Details nicht kontrolliert werden können. Link... - Selten so eine fragwürdige Arbeit gesehen
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