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 19.07.2017  

Vorstellungsgespräch
So bleiben Sie beim Vorstellungsgespräch positiv im Gedächtnis

In der Regel reichen wenige Millisekunden aus, um sich ein Bild über eine Person zu machen, die man gerade erst kennenlernt. Dieses Bild muss nicht immer mit der Realität übereinstimmen, allerdings kann sich kaum jemand davon freisprechen, Personen vorschnell zu beurteilen.

Gerade im Bewerbungsgespräch ist es wichtig, sich dieser Tatsache bewusst zu sein und sie zu seinem Vorteil zu nutzen, denn der erste Eindruck ändert sich nur selten.

Worauf es ankommt: psychologische Grundlagen der Wahrnehmung

In einer 1968 durchgeführten Studie kamen Forscher zu dem Ergebnis, dass 55 % der Kommunikation über Körpersprache stattfinden. 38 % entfallen auf den Tonfall und die Stimme und nur 7 % auf die eigentlich gesprochenen Wörter. Zusammengezählt bedeutet dies, dass 93 % der Kommunikation nicht über die eigentlichen Inhalte laufen.

Der führende Forscher dieser Studie, Psychologe Albert Mehrabian, relativierte diese Erkenntnisse später wieder, indem er sagte, dass es nicht auf die eigentlichen Prozentzahlen ankomme, sondern lediglich auf die Verhältnisse zwischen den verschiedenen Kommunikationskanälen. Das bedeutet, die Stimme ist etwa 5,5 mal so wichtig wie das gesprochene Wort und die Körpersprache ist 1,5 mal so wichtig wie die Stimme.

Gerade im Bewerbungsgespräch gilt es also darauf zu achten, dass Sie eine gerade Haltung einnehmen und mit fester Stimme sprechen. Natürlich ist es nicht völlig egal, was Sie sagen, achten Sie dennoch darauf, wie Sie es sagen. Ihr Gegenüber wird Sie dann unterbewusst als kompetent und qualifiziert wahrnehmen.

© istock.com/sturti, Copyright:
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Wie können Sie die Wahrnehmung der Gesprächspartner beeinflussen?

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, dass Sie auf eine selbstbewusste Körpersprache achten. Hängende Schultern, ein schlaffer Händedruck oder ein ständig nach unten gerichteter Blick senden die falschen Signale. Ebenso wichtig ist, dass Sie kontrolliert sprechen. Selbstverständlich ist ein Job-Interview eine spannungsreiche Situation, in der man leicht nervös werden kann. Kontrolliertes und bewusstes Atmen ist ein guter Weg, um die eigenen Nerven zu beruhigen.


Um selbstbewusst auftreten zu können, hilft auch die entsprechende Ausstattung: Tragen Sie Kleidung, in der Sie sich wohl und selbstsicher fühlen. Falls Sie sich nicht sicher sind, welcher Dresscode in dem Unternehmen herrscht, können Sie mit einem schnellen Blick auf die Social-Media-Präsenzen der Firma Rückschlüsse darauf ziehen, wie sich die Angestellten im täglichen Leben kleiden. Wählen Sie ein Outfit, dass zu dieser Vorgabe passt, jedoch etwas schicker ist als das alltägliche Outfit der Belegschaft.

Ein weiterer Tipp ist es, in eine hochwertige Schreibmappe oder Klemmmappe zu investieren, um Ihre Bewerbungsunterlagen oder Arbeitsproben im besten Zustand präsentieren zu können. So eine Mappe können Sie beispielsweise mit Ihren Initialen bedrucken lassen. Dadurch vermitteln Sie den Eindruck, eine eigene Marke zu sein und verkaufen sich mit großem Mehrwert für das Unternehmen.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Vorstellungsgespräch
  • Millisekunden
  • Realität

 



 
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