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 11.05.2011  

Nationalmannschaften
Die schweren Brocken auf dem Weg zum Titel

Den deutschen Fußball-Herren sagt man ja bei internationalen Wettbewerben fast ein abenteuerliches „Losglück“ nach. Bei den Frauen ist das nicht anders. Allerdings liegt das in der Regel weder an einer wohlgestimmten Glücksfee noch an Fußballmächten: Zwar nähern sich die Nationen auch bei den Frauen qualitativ immer mehr an, die große Breite an Titelkandidaten, gibt es aber noch lange nicht. Wer sind die gefährlichsten Gegner für das deutsche Team?

Viertelfinal-Einzug wird kein Selbstläufer

Auf den ersten Blick darf die deutsche Mannschaft dementsprechend selbstbewusst in das Unterfangen Titelverteidigung starten. Unterschätzen sollte der Gastgeber jedoch keinen Gegner, sonst droht das frühzeitige Aus. Denn schon die Vorrunde hat es in sich.  Zwar hat die DFB-Elf im Herbst letzten Jahres sowohl Kanada als auch Nigeria noch deutlich bezwungen, doch das Team von Silvia Neid hat es mit den beiden Gegnern mit dem jeweiligen Kontinentalmeister zu tun. Kanada ließ bei der letzten Nordamerikameisterschaft sogar den zweifachen Weltmeister, USA, hinter sich.  Gruppengegner Frankreich konnte zwar noch nicht für Furore sorgen, hat sich qualitativ aber enorm verbessert und ist laut Fifa-Weltrangliste mittlerweile die Nummer sieben der Welt.

England sinnt auf Revanche

Ein Ausscheiden der deutschen Mannschaft in der Vorrunde käme allerdings einem Debakel  gleich. Die wirklich schweren Brocken warten erst in den Finalspielen.  In der Runde der letzten Acht könnte es der Gastgeber gleich mit drei starken Gegnern zu tun haben. Mexiko erreichte bei der vergangenen Nordamerikameisterschaft überraschend den zweiten Platz und schaltete im Halbfinale sensationell die USA aus. Stärker ist das Team aus Japan einzuschätzen. Die Mannschaft um die beiden Bundesliga-Akteurinnen Yuki Nagasato und Kozue Ando spielt einen technisch und taktisch versierten Fußball. Der ganz große Wurf ist bislang ausgeblieben, dennoch hat sich die „Nadeshiko“ in der Weltrangliste auf den vierten Rang vorgearbeitet.  Besonders unangenehm dürfte jedoch ein Duell gegen England sein. Das Mutterland des Fußballs entwickelt sich immer mehr zu einer festen Größe in Europa. 2009 erreichten die Britinnen sogar das Finale der EM, unterlagen dort allerdings Deutschland. Nach der bitteren 2:6-Niederlage haben die Lions mit der DFB-Elf noch eine Rechnung zu begleichen.


 
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