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 03.05.2012  

Hochschule Rhein-Waal
Technisches Wissen kommunizieren können!

Die Fakultät Technologie und Bionik der Hochschule Rhein-Waal bildet ab dem Wintersemester 2012/2013 zukünftige Wissenschaftsjournalisten aus. Der neue Bachelorstudiengang „Journalism and Bionics” legt den Grundstein für technisches Verständnis kombiniert mit kommunikativen Fähigkeiten. Der Studiengang wird in englischer Sprache angeboten und ermöglicht Absolventen weltweit gute Karrierechancen im Bereich der Public Relations und dem Journalismus.

Kleve/Emmerich/Kamp-Lintfort, 2. Mai 2012: Wissenschaftsjournalisten vermitteln Wissen, indem sie komplexe technische Zusammenhänge so erklären, dass auch Laien sie verstehen können. „Oft müssen komplexe Sachverhalte einem breiten Publikum verständlich vermittelt werden, andererseits erwarten Unternehmen ein entsprechendes technisches Verständnis von ihren Mitarbeitern“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Thorsten Brandt, Dekan der Fakultät Technologie und Bionik. „Mit diesem Studiengang bilden wir nun die Spezialisten aus, die beide Bereiche bedienen können.“ An der Schnittstelle von Natur- und Ingenieurwissenschaften bildet die Bionik in diesem Studiengang einen Schwerpunkt. Dieser interdisziplinäre Bereich vereint Natur mit Technik. Bioniker erforschen Pflanzen und Tiere mit den Augen eines Ingenieurs und versuchen nach biologischen Vorbildern technische Umsetzungen zu ermöglichen. Das neue Angebot an der Hochschule Rhein-Waal vermittelt die entsprechende Methodenkompetenz, um Ergebnisse dieses Entwicklungsprozesses kommunizieren und auch bewerten zu können.

Die Studierenden sollen kommunikative Fähigkeiten erwerben und mit Textwerkstätten und Recherchearbeit die Grundlagen journalistischer Arbeit kennen- und verstehenlernen. Darüber hinaus lernen die angehenden PR-Fachleute, wissenschaftliche Fakten einzuschätzen und richtig zu interpretieren. Die Themen kommen aus den Bereichen der Naturwissenschaft und Technik. Des Weiteren wird das weite Feld der Technikfolgenabschätzung, der Ethik und des Medienrechts betrachtet. Absolventen des englischsprachigen Studienganges können aufgrund ihrer fachlichen und sprachlichen Schulung weltweit in Presse- und PR-Abteilungen von Unternehmen und Verbänden eingesetzt werden. „Grundsätzlich stehen ihnen alle Türen offen. Inhalte müssen immer kommuniziert werden“, sagt Brandt.

Die Regelstudienzeit bei „Journalism and Bionics“ umfasst sieben Semester und wird mit dem Bachelor abgeschlossen. Neben einem achtwöchigen Grundpraktikum bis zum Ende des dritten Semesters ist auch ein Auslandsaufenthalt und/oder Betriebspraktikum im sechsten Semester vorgesehen. Mehr Informationen zum neuen Studiengang bietet die Fakultät Technologie und Bionik unter Telefon 02821/80673- 637.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Technologie
  • Bionik
  • Bachelorstudiengang

 

 

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