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 31.03.2012  

DIW
Welche Fächer bringen die höchsten Löhne?

Uni, Fachhochschule oder Ausbildung – welche Fächer bringen die höchsten Löhne? Laut einer Studie des DIW sind Zahnmedizin und Medizin die best bezahlten Berufe. Im Hinblick darauf, dass MINT-Fächer trotz des Fachkräftemangels nicht zu den „Top“-Fächern gehören, könnte der Anteil der Studenten in diesen Fächern mit Lohnanreizen gesteigert werden. Von Daniela Glocker und Johanna Storck

Mit einem Universitätsabschluss können im Durchschnitt höhere Löhne erzielt werden als mit einem niedrigeren Abschluss. Auch das Risiko, arbeitslos zu sein, ist unter Akademikern geringer als für die Gesamtbevölkerung. Doch wie weit liegen die Löhne innerhalb eines Bildungsabschlusses (Universität, Fachhochschule, Ausbildung) auseinander? Und welche Fächer lohnen sich besonders im Hinblick auf die zu erwartenden Löhne? Dieser Beitrag untersucht die Verdienstmöglichkeiten einer Vielzahl von Studien- und Ausbildungsfächern.

Zum einen werden die Löhne innerhalb eines Bildungsabschlusses miteinander verglichen, zum anderen auch die ähnlicher Fachrichtungen über die Qualifikationen hinweg.  Ergebnis: Ein Studium lohnt sich in den meisten Fachrichtungen. In einigen Fächern kann aber auch mit einer beruflichen Ausbildung ein relativ hoher Lohn erreicht werden. Die höchsten Stundenlöhne werden in den klassischen Universitätsfächern Medizin, Betriebswirtschaftslehre und Jura erzielt. Aber auch in einigen Fächern der beruflichen Ausbildung, vorwiegend im kaufmännischen Bereich, können Abiturienten einen Lohn erwarten, der über dem Durchschnittslohn von Personen mit Abitur insgesamt liegt. Die technischen und naturwissenschaftlichen Fächer gehören, trotz des oft diskutierten Mangels an Absolventen, nicht zu den „Top“-Fächern hinsichtlich des zu erwartenden Lohns. Dies gilt insbesondere für Frauen. Mehr....

Daniela Glocker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Economic
Performance an der London School of Economics, D.Glocker@lse.ac.uk 

Johanna Storck ist Doktorandin in der Abteilung Staat am DIW Berlin |
jstorck@diw.de


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Studie
  • Zahnmedizin
  • Medizin

 

 

1 Kommentar »

23.04.12 22:55 Uhr
Mathefreak
Selten so eine fragwürdige Arbeit gesehen
Diese Studie enthält offensichtlich haarsträubende Ungereimtheiten und Denkfehler.

1. Die Aussagekraft von Nettogehältern ist sehr gering, denn ja ach Steuerklasse und Gesamtgehalt kommt man auf völlig verschied ne Bruttogehälter, und nur die wären für einen Vergleich sinnvol . Verheiratete Frauen wählen oft Steuerklasse V, also einen extr m hohen Steuersatz zahlen, während der Mann die günstige Steuerk asse III bekommt - was letztlich beiden zusammen monatlich mehr etto einbringt. Dies alleine verzerrt die Gehälter gravierend.

2. Fragen nach der tatsächlichen Arbeitszeit werden fast immer m t erheblichen Fehlern beantwortet - u.a. weil der Begriff Arbeit zeit nicht klar definiert ist, z.B. bei vielen Selbständigen ode Ärzten und anderen Berufen, die viele unbezahlte Überstunden oder Nachtschichten haben.

3. Daß z.B. männliche Zahnmediziner 19.33 Euro netto verdienen, weibliche hingegen nur 15.50 Euro, erscheint nahezu unmöglich, wenn die Zahlen korrekt berechnet und insb. Effekte der Steuerprogression oder unterschiedlich langer Arbeitszeit herausgerechnet wären. Ein sehr großer Teil der Zahnärzte ist selbständig und rechnet nach der Gebührenordnung ab, die ist für Männer und Frauen gleich, Ein großer Teil ist in Krankenhäusern und bei öffentlichen Einrichtungen sowie Großfirmen angestellt, dort gibt es starre Tarifgruppen und Männer und Frauen werden dort gleich bezahlt. Beim verbleibenden Rest kann können die Männer unmöglich derart viel mehr verdienen, daß rund 25% Differenz beim gesamten Durchschnitt entsteht. Jedenfalls sind die publizierten Nettoeinkommenszahlen ohne eine Analyse dieser Einflußfaktoren völlig wertlos und bestenfalls geeignet, die Leute irrezuführen und sinnlose Diskussionen anzuzetteln.
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