Hasso-Plattner-Institut
In 4,5 Jahren Master plus Doktor
Hervorragenden Bachelor-Absolventen der Informatik bietet das Hasso-Plattner-Institut eine außergewöhnliche Chance: Sie können ab kommendem Wintersemester am HPI ein neuartiges, auf eine Promotion ausgerichtetes Master-Studienprogramm beginnen. Es integriert die Masterstudenten von vornherein in die HPI Research School an Deutschlands Elite-Schmiede für IT-Ingenieure.
Das HPI-Forschungskolleg widmet sich dem Thema „Service-oriented Systems Engineering“.
„Jedes
Jahr werden wir bis zu zehn Top-Kandidaten aus dem In- und Ausland die
Chance bieten, bereits als Masterstudent in unser Forschungskolleg
einzusteigen. Dort können die Nachwuchsforscher neben ihrem
Masterstudium an den Seminaren und Workshops teilnehmen und sich schon
an dessen Forschungsvorhaben beteiligen“, erläutert HPI-Direktor Prof.
Christoph Meinel. Die ausgewählten Studierenden erhalten dafür einen
Arbeitsplatz in einer der HPI-Professuren und werden persönlich von
deren Leiter als „Doktorvater“ betreut.
Die angehenden Masterstudenten müssen bereits bei ihrer Bewerbung für
den neuen „Ph.D. Track“ einen Themenbereich für das spätere
Promotionsvorhaben vorschlagen und sich für eine Fachgruppe im
HPI-Forschungskolleg entscheiden. Die Kandidatenauswahl nimmt das
Professorenkollegium der HPI Research School vor. Wer als Masterstudent
zu den späteren Doktoranden des HPI gehören will, muss sich nach dem
zweiten Semester einer besonderen Leistungskontrolle stellen und im
Laufe des dritten Semesters die Idee für das angestrebte
Promotionsprojekt konkretisieren. Erwartet werden auch eine erste
wissenschaftliche Veröffentlichung und ein Forschungsaufenthalt an einer
anderen Universität – möglichst im Ausland.
Wer möglicherweise doch nicht promovieren will oder die
Leistungskontrolle nicht erfolgreich absolviert, beendet sein Studium
ganz normal mit der Masterarbeit. Bei den angehenden Doktoranden
hingegen ist die Masterarbeit bereits ausgerichtet auf das
Promotionsprojekt. Nach Erreichen des „Master of Science“ (M.Sc.) wird
dann der formale Start des Promotionsprojekts beschlossen und der
Doktorand erhält ein großzügiges Promotionsstipendium, das in der Regel
für einen Zeitraum von drei Jahren gewährt wird.
„Attraktiv für die Studenten sind nicht nur die besonders guten
Bedingungen hinsichtlich Betreuung und Ausstattung, sondern auch eine
mögliche Verkürzung der Gesamtzeit bis zum Erlangen des Doktortitels“,
betont Institutsleiter Meinel. Wenn Master-Studium und -Arbeit schon zur
zielgerichteten Vorbereitung genutzt würden, sei die Promotion durchaus
bereits viereinhalb Jahre nach dem Bachelorabschluss möglich.
(Redaktion)
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Tags:- Informationstechnologie
- Master-Studienprogramm
- Promotion

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