Komm mach MINT
JUMP in MINT - Handbuch
Haben Sie Lust, ein Mentoring-Programm für MINT-interessierte Mädchen auf die Beine zu stellen? Die Deutsche Telekom zeigt, wie's geht. Fünf Jahre lang hat das Unternehmen im Rahmen des Jugend-Mentoring-Programms „JUMP in MINT“ Berliner Jugendliche bei der Berufswahl unterstützt.
Nun haben die Projektverantwortlichen ihre Erfahrungen in einem Leitfaden gesammelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Er richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und soll andere Unternehmen und Institutionen zur Nachahmung anregen.
Anja Heß hat eine Menge gelernt im vergangenen Jahr – und zwar nicht nur in der Schule. „Ich wusste gar nicht, dass man Fächer wie Nanowissenschaft oder Alternative Energien studieren kann“, sagt die 16-jährige Schülerin des Primo-Levi-Gymnasiums in Berlin-Weißensee. Als eine von 25 Berliner Schülerinnen der 8. bis 10. Klasse hat sie im vergangenen Jahr am Jugendmentoring-Programm JUMP in MINT der Deutschen Telekom teilgenommen. Gemeinsam mit ihrer Mentorin Swetlana Jung, die als Elektrotechnik- und Wirtschaftsingenieurin bei Vattenfall arbeitet, hat sie sich ein Jahr lang ausführlich mit ihrer beruflichen Zukunft auseinandergesetzt.
Sie haben sich über Studiengänge informiert, den Arbeitsplatz der Mentorin besucht und über Anjas Stärken und Schwächen gesprochen. Darüber hinaus hat Anja im Rahmen von Mentee-Workshops Vorstellungsgespräche geübt und bei einer Exkursion ins Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum alles über das Funktionsprinzip von 3D-Grafiken und deren Verwendung in der Luft- und Raumfahrt erfahren. Für Anja war das Jahr ein voller Erfolg: Im Anschluss konnte sie ein Praktikum bei Bayer Schering ergattern und bei einer Operation zusehen. Nun ist sie sich klarer über ihr berufliches Ziel, das im Bereich Neurobiologie liegt. „Ich konnte so vieles ausprobieren, dass ich nun sicherer weiß, was ich will.“
Der Erfolg hat drei Komponenten
Auf Erfolgsmeldungen dieser Art haben die Projektleiterin Sabine Klenz von der Deutschen Telekom und ihr Team hingearbeitet. „Als wir JUMP in MINT im Jahr 2006 ins Leben gerufen haben, gab es zwar schon eine Reihe von MINT-Förderprojekten wie Patenschaften oder kurze Aktionen wie Exkursionen an Universitäten. Wir wollten aber ein Programm, das eine intensive Tandemarbeit mit einem vielfältigen Rahmenprogramm kombiniert – und das über einen Zeitraum von einem Jahr.“ Herausgekommen ist ein Programm, das aus drei Komponenten besteht:
- Tandemarbeit: Berliner Schülerinnen aus Gymnasium, Real- und Hauptschule setzen sich jeweils ein Jahr mit einer Mentorin über mögliche berufliche Perspektiven im MINT-Bereich sowie in Energie und Handwerk auseinander.
- Feedback-Workshops: Die Zusammenarbeit von Mentorin und Mentee wird flankiert von Workshops, in denen die Tandembeziehung sowie die Potenziale der Schülerinnen reflektiert werden.
- MINT-Exkursionen: Den dritten Bereich bilden themenbezogene Exkursionen in Unternehmen und Institutionen, wo die Mädchen Einblick in die Berufswelt erhalten und selber experimentieren können.
(Redaktion)
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Tags:- Mentoring-Programm
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Danke Frau Meuselbach es ist gut Wahrheiten auszusprechen und nun wuensche ich allen Mitstreiterinnen viel Mut und einen langen Atem - Unweiblich und ekelig (ich habe ja sooooooooooooooolche angs
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"Oder haben wir es nicht verstanden, die Männer mit ins Boot zu nehmen, wenn das Thema "Frauen in Führungspositionen" auf... - Pseudowissenschaft
Ich bin dafür, solche Meldungen nicht mehr zu veröffentlichen, wenn die Details nicht kontrolliert werden können. Link... - Selten so eine fragwürdige Arbeit gesehen
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