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 23.05.2012  

Komm, mach MINT
Bergische Universität Wuppertal mit mehrstufigem Genderkonzept

Mit einem mehrstufigen Genderkonzept verfolgt die Bergische Universität Wuppertal das Ziel, die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft, Studium und Lehre voranzutreiben. Der Beitritt zum Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen „Komm, mach MINT.“ verdeutlicht dieses Engagement – insbesondere im naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

Die Bergische Universität Wuppertal ist schon lange aktiv, um den Frauenanteil in den MINT- Fächern auf allen Qualifikationsstufen zu erhöhen. Mit der SommerUni für Mädchen in Technik und Naturwissenschaft bietet die Hochschule beispielsweise bereits seit 1998 jungen Frauen die Möglichkeit, eine Woche lang einen praxisnahen Einblick in MINT zu erhalten und mit Unternehmen in Kontakt zu kommen. Seitdem sind jede Menge weiterer Angebote hinzu gekommen: Konkreten Einblick in die Programmierung von Robotern erhalten interessierte Mädchen beispielsweise in „Roberta“ – Robotikkursen für Mädchen. Etwas ganz besonderes bietet das Projekt „Ich werde Professorin – Vom Praktikum zum Traumberuf“. In einem zweiwöchigen Berufsorientierungspraktikum haben Schülerinnen der Oberstufe und Abiturientinnen die Gelegenheit, sich konkret mit dem Berufsbild „Professorin“ auseinanderzusetzen und dabei die Lehrgebiete der MINT-Fächer kennenzulernen. Daneben gibt es Informationstage und natürlich die Möglichkeit, am Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag in die Labore und MINT-Studiengänge hineinzuschnuppern. Auch für MINT-Studentinnen gibt es an der Universität eine Reihe von Angeboten. Neben einem Mentoring-Programm, mit dem Studentinnen im Maschinenbau und der Sicherheitstechnik unterstützt werden, wird ein modularisiertes Qualifizierungsprogramm mit Genderprofil angeboten, um talentierte Frauen bei der Karriereplanung und -entwicklung in Wissenschaft und Forschung zu fördern. Gleichzeitig besteht für Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur die Möglichkeit, am fakultätsübergreifenden Mentoring-Programm SelmaMeyerPROF teilzunehmen.

„Bei diesen Maßnahmen handelt es sich nicht um kurzfristige und isolierte Angebote, sondern um konkrete Aktivitäten einer an der Universität fest verankerten Genderpolitik“, betont Dr. Christel Hornstein, Gleichstellungsbeauftragte der Bergischen Universität. „Mit dem Beitritt zu „Komm, mach MINT.“ werden wir weitere Möglichkeiten ausschöpfen, um mehr Frauen für unsere technisch-naturwissenschaftlichen Studiengänge zu gewinnen.“ In Planung ist beispielsweise ein Junior-Mentoring, in dem sich MINT-Studentinnen interessierten Schülerinnen als konkrete Vorbilder vorstellen und als Junior-Mentorinnen Studentinnen in der Studieneingangsphase beraten und betreuen.

Ansprechpartnerin für die Presse bei „Komm, mach MINT.“:

Christina Haaf | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen
Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10 | 33602 Bielefeld
Tel.: +49 521 329821-62
Mail: haaf@komm-mach-mint.de
www.komm-mach-mint.de

Ansprechpartnerin für die Presse bei der BUW:

Jennifer Dahmen | Gleichstellungsbüro
Bergische Universität Wuppertal | O.12.08
Gaußstr. 20 | 42119 Wuppertal
Tel.: +49 202 439-3181
Mail: jdahmen@uni-wuppertal.de
www.uni-wuppertal.de


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Genderkonzept
  • Natuwissenschaft
  • Technik
  • MIT

 

 

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