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 25.04.2017  

Förderkredite für Frauen
So gelingt die Unternehmensgründung

Allen Frauen, die sich für die finanzielle Förderung und damit verbundenen Krediten interessieren, ist es anzuraten, sich frühestmöglich einen Überblick zu verschaffen. Gerade der optimale Zeitpunkt wirkt sich auf die Vielfalt der Kredite und Angebote aus. Aktuell gibt es vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Informationsplattform für Gründerinnen mit Behördenwegweisern, Businessplänen und Checklisten.

Chancen für Existenzgründer in Deutschland

Der aktuellen Ausgabe der GründerZeiten stellt u.a. Gründungsinitiativen, Adressdatenbanken und Existenzgründerportale zusammen, um für eine umfassende und zugleich unverbindliche Information im Netz zu sorgen. Dabei zielen einige Beratungsstellen auf die besonderen Zielgruppen, wie zum Beispiel :

  • Existenzgründerinnen, die ein Start-up in Betracht ziehen, 
  • einem freien Beruf nachgehen oder
  • direkt aus der Hochschule heraus ihr Business in Angriff nehmen.

 Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Blick auf die Förderdatenbank vom Ministerium zu werfen, um sich einen Überblick über die aktuellen Förderprogramme und Kredite zu verschaffen. So zielt die Beratungsförderung vom Bund auf kleine und mittelständische Unternehmen. Wohingegen einige Bundesländer sich auf die so genannten Mikrofinanzierungen spezialisiert haben.

Für Existenzgründer in Deutschland gibt es ein spezielles Coaching, das vom Land und Bund gefördert wird und über die ersten zwölf Monate genutzt werden kann. Mithilfe erfahrener Profis beantragt man einen Gründungszuschuss und erhält eine schlüssige Basis, um den Einstieg in die Selbständigkeit zu meistern. Für Arbeitslosengeld-II-Empfängerinnen gibt es vom Arbeitsamt ein Einstiegsgeld, das zugleich als individueller Zuschuss zu verstehen ist. Hier kann keine pauschale Rechenformel genannt werden, da es sich um Individualentscheidungen handelt, wie zum Beispiel die Dauer der Arbeitslosigkeit.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Förderkrediten

Grundsätzlich ist es sinnvoll, sich selbst einen Überblick über die verfügbaren Kredite im Internet zu verschaffen. Hier bietet sich der objektive und unverbindliche Vergleich der Anbieter anhand der eigenen Konditionen an. Beim Vergleich geeigneter Anbieter „ist nicht nur der günstige Preis entscheidend, sondern auch die eigenen und individuellen Voraussetzungen. Eine unabhängige Kreditberatung ist vor allem bei Neukunden zu empfehlen“, erklärt der führende Experte für Kredite smava.

Was alle Förderkredite für Frauen gemeinsam haben? Existenzgründer stellen einen Antrag mit den persönlichen Angaben, dem Rahmen der Investition und den finanziellen Verhältnissen. Dem einher geht eine Prüfung der SCHUFA und der damit zusammenhängenden Bonität.

Förderkredite und bekannte Förderprogramme nutzen

Zu den bekanntesten Förderprodukten für Unternehmensgründer gehört der KfW Kredit. Neben dem individuellen Zuschuss steht die Bank aus Verantwortung für die Zukunft ein und hilft über eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hin zu den passenden Finanzierungen. So handelt es sich beispielsweise bei dem ERP Gründerkredit Startgeld um eine Komplettlösung bis zu 100.000 € mit einem effektiven Jahreszins ab 2,07 %.

Im Antrag ist kein eigener Kapitalanteil notwendig. Obendrein steht diese Förderung auch Selbständigen zur Verfügung, die sich für einen vorläufigen Nebenerwerb interessieren. Bei vergleichbaren Ansprechpartnern erhalten Freiberufler und Existenzgründer ebenso wie junge Unternehmen die notwendige Finanzspritze, um in ihre eigene Zukunft zu investieren. Die günstige Zinsbindung, die hohen Sicherheiten und eine recht unkomplizierte Beantragung der Förderkredite für Frauen bilden die entscheidenden Vorteile.

Welche Bedingungen müssen Existenzgründer erfüllen?

Dabei ist den jeweiligen Voraussetzungen der Zeitraum der Beantragung dieser Kredite zu entnehmen. Schlussendlich handelt es sich um einen Kredit für die Unternehmensgründung, wenn das Unternehmen nicht schon länger als fünf Jahre besteht. Oftmals bilden diese Programme die einzige Möglichkeit. Da Existenzgründer kaum finanzielle Sicherheiten zusammengetragen haben und erst den erfolgreichen Start in ihr Business schaffen wollen.

Die Voraussetzungen greifen nicht nur für Förderprogramme, sondern auch für den Gründungszuschuss, den es von der Agentur für Arbeit gibt. Im Gegensatz zu den Selbstständigen haben nur diejenigen Ansprüche, die bisher mindestens 150 Tage Arbeitslosengeld bezogen haben. Dabei ist es nicht zulässig, erst nach Ausschöpfung der vollen ALG-I-Zahlung den Gründungszuschuss in Anspruch zu nehmen.

Eines sollte an dieser Stelle deutlich werden: Wer sich rechtzeitig informiert und vorab die Anbieter vergleicht, wird mit seinem Business von Anfang an auf finanziell sicheren Beinen stehen.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Frauen
  • Finanzen
  • Förderung

 



 
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