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 25.09.2012  

Elitesoziologie
Karrierefrauen aufgepasst!

Über Frauen und Karriere wurde in letzter Zeit viel debattiert. Die Frauenquote führt selbst in den besten Familien zu Streit beim Abendessen und die prekäre Betreuungssituation für viele Kleinkinder bringt regelmäßig Lokalpolitiker ins Schwitzen. Wir wollen heute über ein paar Tricks sprechen, mit denen sich Frauen auf der Karriereleiter ganz nach oben durchschlängeln.

Dass Frauen es schwer haben, wirklich interessante Posten im Management zu ergattern ist bekannt und in den Medien heiß diskutiert. Doch die Ursachen sind vielen Angestellten nicht bewusst. Einen Erklärungsansatz liefert die Elitesoziologie.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Das gilt leider auch im geschäftlichen Bereich. Wenn ein Nachfolger gesucht wird, dann hat meist der Kollege die besseren Chancen, der sich regelmäßig mit dem Chef zum Golfspielen trifft. Eigentlich ist das aber gar kein böser Wille. Im Grunde genommen steckt hinter diesem Phänomen einfache Psychologie: Der Chef bestimmt einen Nachfolger, der ihm ähnlich ist, denn dadurch bestätigt er (sich selbst und anderen), dass er der richtige an dem Posten war.

Diese Bestätigung ist ein Grundbedürfnis der Menschen und vor allem für Karrieretypen enorm wichtig. Deshalb lachen zum Beispiel viele Angestellte instinktiv mit, wenn der Chef einen Witz macht. Auch wenn Sie den Witz nicht verstehen oder ihn nicht lustig finden. Unterbewusst wird dadurch vermittelt, dass man den gleichen Humor hat – wieder ein Vorteil gegenüber den anderen Angestellten. Auf der Karriereleiter bringt das Pluspunkte.

Anpassungstaktik

Nun stellt sich jeder Frau, die beruflich aufsteigen will, die Frage, ob und wie weit sie sich an ihren Vorgesetzten anpassen will. Eine Taktik kann sicherlich sein, bewusst weiblich aufzutreten und sich selbstbewusst als Frau zu präsentieren. Doch dann kommen schnell Gerüchte auf, man hätte sich hochgeschlafen und das Klima im Team wird sich sofort abkühlen.

Die Lösung kann es aber auch nicht sein, in Businessanzügen mit Schulterpostern zu versuchen, betont männlich zu wirken. Das wirkt schnell lächerlich. Jeder Personaler muss sich dumme Sprüche anhören, wenn er die Emanze befördert.

Der perfekte Weg liegt wie immer in der Mitte. Beobachten Sie, was Ihrem Vorgesetzten wichtig ist. Wenn er nun mal für sein Leben gerne Golf spielt, dann probieren Sie es doch auch mal aus. Üben Sie aber, bevor sie sich mit ihm verabreden. Sie wollen sich ja nicht als Dummchen auf dem Golfplatz die Blöße geben! Eine andere Möglichkeit ist es, sich am Kleidungsstil des Chefs zu orientieren. Trägt er gerne italienische Lederschuhe – verwickeln Sie ihn in ein Gespräch darüber und lassen Sie Details über Ihre eigenen Schuhe fallen. Auch mit einer echten Markenuhr aus dem Diemer Online Shop können Sie leicht die Aufmerksamkeit bei den männlichen Kollegen wecken. Uhren sind typisch männliche Statussymbole, die Frauen aber trotzdem tragen können, ohne albern zu wirken. Sprechen Sie über Ihre Uhr und tauschen Sie Fachwissen aus. Ihrem Vorgesetzten wird das gefallen!


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Frau
  • Karriere
  • Quote
  • Betreuung

 

 

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