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 16.05.2018  

IT-Branche
Weiterbildung für Frauen als Karrierehebel für die Zukunft

Der rasante technische Fortschritt im Zuge der Digitalisierung macht es zwingend notwendig, dass Mitarbeiter mit Weiterbildungsmaßnahmen regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden, denn Wissen veraltet aufgrund des technologischen Wandels schneller als je zuvor. Frauen sind in der IT-Branche jedoch nach wie vor seltener anzutreffen, wobei mit geeigneten Qualifizierungsmaßnahmen auch Frauen in diesem Bereich durchstarten und ihre Karriere massiv ankurbeln können.

Weiterbildung im IT-Bereich wird immer wichtiger!

Im Zuge der Digitalisierung nimmt die Weiterbildung besonders im IT-Bereich einen immer höheren Stellenwert ein, schließlich gibt es kaum noch eine Branche, in der digitale Themen nicht relevant sind. Umso wichtiger ist es die Mitarbeiter in diesem Bereich zu schulen, denn nur so kann das Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Der Arbeitnehmer profitiert so außerdem von generell besseren Aufstiegschancen innerhalb des Unternehmens. Nicht zu vergessen ist der hohe Fachkräftemangel im IT-Bereich. Eine repräsentative Umfrage von Bitkom ergab, dass die Zahl der offenen Stellen für IT-Spezialisten in Deutschland auf 55.000 gestiegen ist.

Gesucht werden vor allem Softwareentwickler, Administratoren, IT-Sicherheitsexperten, IT-Berater, Fachkräfte im Bereich Marketing und Vertrieb sowie Projektmanager und Web-Developer. Auch Know-how in den Bereichen Industrie 4.0, Social Media, Cloud-Computing und Big Data werden als Kenntnisse von IT-Spezialisten inzwischen erwartet. Der IT-Fachkräftemangel ist branchenübergreifend, wobei es natürlich Branchen gibt, die davon stärker betroffen sind, darunter die IT- und Telekommunikationsbranche, IT-Dienstleister, Softwareanbieter sowie Hersteller, die Produkte aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Hardware und Kommunikationstechnik anbieten.

Warum sind Frauen im IT-Bereich weniger präsent?

Laut einer Bitkom-Umfrage sollen schätzungsweise nur rund 15 Prozent der IT-Berufe von Frauen besetzt sein. Aber warum ist das so? Der Informatik-Sektor ist nach wie vor eine männlich geprägte Domäne, dies zeigt sich schon bei den MINT-Studiengängen, die nur zu 23 Prozent von Frauen belegt werden. Jahrzehntelang bestand das Image aus männlichen Vorbildern wie etwa Bill Gates und Paul Allen. Um dies zu ändern, sollten technikaffine Frauen schon früh an dieses Berufsfeld herangeführt werden. Dazu gehört unter anderem eine Förderung über Workshops und die Ausweitung von Informationsangeboten. Gerade in Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung sollte sich dies ändern.

Berufliche Zukunft sichern mit IT-Weiterbildungsmaßnahmen

Um die berufliche Zukunft der Mitarbeiter zu sichern und dabei zu helfen den Fachkräftemangel zu reduzieren, sind gezielte IT-Weiterbildungsmaßnahmen das A und O. Besonders beliebt ist so zum Beispiel die Weiterbildung als Webentwickler sowie die Bereiche digitale Kommunikation, Projektmanagement bis hin zum Qualitäts- und Prozessmanagement. Durch passende Weiterbildungsmaßnahmen können Frauen ihre Karrieremöglichkeiten enorm verbessern, da gerade Frauen in diesem Bereich nicht so häufig anzutreffen sind. Unternehmen können durch die Schulung ihrer Mitarbeiter dem Fachkräftemangel entgegenwirken, wenn sie ihre eigenen Mitarbeiter dementsprechend weiterbilden und fit für die Digitalisierung machen.

Natürlich profitieren die Arbeitnehmer auch selbst von diesen Schulungen, weil sie bessere Karrierechancen haben. Aufgrund der großen Nachfrage an Weiterbildungsmöglichkeiten haben sich inzwischen passgenaue Weiterbildungsprogramme für Frauen etabliert, angefangen von Bootcamps, Online-Seminaren, berufsbegleitenden zertifizierten Bildungsangeboten und unternehmensinterne Schulungen. So kann jedes Unternehmen, die für sich passende Qualifizierungsmaßnahme für seine Arbeitnehmer finden.

Fazit:

Um als Frau im IT-Sektor durchstarten zu können spielt aber nicht nur die Qualifizierung und Leistungsbereitschaft eine wichtige Rolle. Es gibt noch weitere Faktoren, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Dazu gehören eine gut durchdachte und überzeugende Selbstvermarktung sowie ein gut ausgebautes Netzwerk, so dass möglichst viele Arbeitnehmer auf einen aufmerksam werden. Dies gilt sowohl bei einem Jobwechsel als auch bei Aufstiegsplänen innerhalb des Unternehmens. Wichtig ist außerdem, dass man sein berufliches Ziel stets vor Augen hat, um passgenaue Weiterbildungen zu belegen.


 

(Redaktion)

  • Tags:
  • Fortschritt
  • Digitalisierung

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