Daimler
„Soll ich Männer zwangsweise in Rente schicken?“
FAZ.... Daimler-Chef Zetsche wettert gegen die Einführung einer Frauenquote für Führungspositionen in Unternehmen. Die Pläne von Arbeitsministerin von der Leyen seien „schlicht nicht realisierbar“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nennt der Automanager die Pläne von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen „schlicht nicht realisierbar“. „Vielleicht ist der Ministerin nicht bewusst, was die Umsetzung ihrer Ziele in der Praxis bedeuten“, spottet Zetsche. „Wenn ich höre, dass in drei, vier Jahren 40 Prozent auf den Führungsposten Frauen sein sollen, dann verraten Sie mir bitte: Wohin soll ich all die Männer aussortieren? Alle zwangsweise in Rente schicken, damit überhaupt so viele Stellen frei werden?“ Weiterlesen...
(Redaktion)
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Bild Nr. 1 © Daimler
Lieber Herr Zetsche,
Sie schlabbern glatt, dass Sie schon über zehn Jahre lang genau dieses Ziel, Frauen gleichzustellen und ebenfalls in Führungspositionen aufsteigen zu lassen, unterschrieben hatten. Oder gilt das nicht, was Ihr Haus freiwillig zum Ziel erklärt? Und wenn Siediese Selbstverpflichtugn ernst genommen hätten, kämen Sie auch gar nicht auf so krude Ideen wie diese, dass plötzlich die armen qualifizierten Männer - die zu weit über 90 Prozent bisher dominieren in den Top-Jobs - in die Wüste geschickt werden müssten. Müssen sie ja auch nicht. Fragen Sie mal Ihren Kollegen Obermann von der Telekom, der erwartet einen Mangel - und kann Ihnen erklären, was Sie tun müssen.
Aber vielleicht nehmen Sie das Thema ja auch deshalb nicht ernst oder erst jetzt plötzlich ernst, weil es Ihnen so fremd ist. Ihre Gattin ist - oder irre ich? - nicht berufstätig. Aber was ist mit Ihren Töchtern? Sind die Ihnen egal? Und die Folgen des Scheidungsrechts? Unterhalt gibts bald nicht mehr so üppig und die Frauen sind gezwungen zu arbeiten. Qua Gesetz. und dann?

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"Danke, emanzipiert sind wir selber!"

Für ihr Abschiedsbuch vom Diktat der Rollenbilder war ihr die mediale Resonanz über alle Medien-Kanäle sicher. Aber hat Kristina Schröder auch einkalkuliert, dass ihr Erstlingswerk eine wahre Fundgrube für die Abrechnung mit der Familienministerin sein würde? Ist das eine gewollte Eigen-Demontage der Bundesfamilienministerin? Pressekommentare.....




