Uni Bremen
Neues Mentoring-Programm für junge Forscherinnen
Mit hochkarätigen Kooperationspartnern ist vor kurzem das neue englisch-sprachige Mentoring-Programm “plan m in STEM – science, technology, engineering and mathematics“ – an der Universität Bremen gestartet. Die spanischen und deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen werden ein Jahr lang zusammen mit einer Mentorin beziehungsweise einem Mentor an ihrer wissenschaftlichen Karriere arbeiten.
Bei den Kooperationspartnern handelt es sich um wissenschaftliche
Einrichtungen, die ihre jungen Forscherinnen gezielt fördern: Das
Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM), die dazugehörige
Graduiertenschule GLOMAR (Global Change in the Marine Realm), das
Institut für Keramische Werkstoffe und Bauteile sowie das
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in
Bremerhaven.
Das einjährige Programm richtet sich an Promovendinnen und
Postdoktorandinnen, die eine Professur oder Führungsposition in der
Wissenschaft anstreben. Erstmals können auch Doktorandinnen und
Postdoktorandinnen der Kooperationseinrichtungen sich für plan
m-Seminare anmelden, die nicht am Mentoring-Programm teilnehmen. In
einer Runde von maximal zwölf Teilnehmerinnen besuchen die
Nachwuchswissenschaftlerinnen Seminare über Kommunikation und
Konfliktmanagement, Drittmittelakquise und Selbstmarketing. Die enge
Zusammenarbeit mit ihren Mentoren ermöglicht einen Austausch über
individuelle Fragen wie etwa die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher
Karriere und Familie. Auf diese Weise planen die Frauen ihre berufliche
Laufbahn, lernen die zentralen Kompetenzfelder des Karrieremanagements
in der Wissenschaft kennen und entwickeln Handlungskompetenzen im Umgang
mit geschlechtsspezifischen Hindernissen.
Geschlechtergerechte Personalentwicklung an der Universität Bremen:
Die Universität Bremen setzt sich seit mehreren Jahren dafür ein, den
Frauenanteil in der Wissenschaft auf allen Karrierestufen zu erhöhen.
Eine ihrer Personalentwicklungsmaßnahmen ist das international
anerkannte Mentoring-Programm „plan m“ der Arbeitsstelle
Chancengleichheit, das seit sieben Jahren Nachwuchswissenschaftlerinnen
für ihren Karriereweg in den Sozial- und Geistes- sowie Natur-, Technik-
und Ingenieurwissenschaften professionalisiert.
Neben „plan m in STEM“ läuft zurzeit auch „plan m für Sozial- und
Geisteswissenschaftlerinnen“. Im Herbst 2012 geht das Mentoring-Programm
am Sonderforschungsbereich 597 „Staatlichkeit im Wandel“ in die zweite
Runde. Darüber hinaus werden von der Arbeitsstelle Chancengleichheit
weitere Projekte angeboten: „perspektive promotion“ für Absolventinnen
und Promovendinnen der Geistes- und Sozialwissenschaften, „enter
science“ für Studierende mit Migrationshintergrund und das
Grete-Henry-Programm zur Gewinnung von Professorinnen.
Weitere Informationen:
Universität Bremen
Arbeitsstelle Chancengleichheit
Henriette Ullmann
Telefon: 0421 218-60184
E-Mail: chancen5@uni-bremen.de
www.uni-bremen.de/chancengleichheit
(Redaktion)
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Tags:- MINT
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